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Traefik: Access-Logs datensparsam konfigurieren

Traefik kann Access-Log-Felder gezielt behalten, verwerfen oder redigieren. Besonders Client- und Requestdaten sollten bewusst ausgewählt werden.

Voraussetzungen

Du brauchst Zugriff auf die statische Traefik-Konfiguration und solltest die bisherige Access-Log-Konfiguration sichern.

Einstellung

accessLog:
  format: json
  fields:
    defaultMode: keep
    names:
      ClientAddr: drop
      ClientHost: drop
      ClientPort: drop
    headers:
      defaultMode: drop
    queryParameters:
      defaultMode: drop

Prüfung

Testrequests erzeugen und die Access-Logs kontrollieren. ClientAddr, ClientHost, Request-Header und Queryparameter dürfen entsprechend der Konfiguration nicht mehr protokolliert werden.

Rückbau

Bei Problemen die gesicherte Access-Log-Konfiguration wiederherstellen und Traefik mit der vorherigen Konfiguration neu laden.

ClientAddr enthält normalerweise IP und Port, ClientHost die Remote-IP. Queryparameter können E-Mail-Adressen, Tokens oder Suchbegriffe enthalten; Header können Cookies und andere Kennungen transportieren.

Wer Access-Logs nicht benötigt, sollte sie nicht allein „vorsichtshalber“ aktivieren.

Quellen und Kontrolle

Die Anleitung stützt sich auf mehrere aktuelle Quellen. Herstellerangaben werden nicht als Beweis dafür verstanden, dass jede konkrete Installation automatisch datenschutzkonform ist.

Wichtig: IP-Verarbeitung ist nicht IP-Speicherung

Die IP-Adresse wird für die Netzwerkverbindung technisch verarbeitet. Zusätzlich können Hoster, Firewall oder DDoS-Schutz sie zeitlich begrenzt zur Sicherheit verarbeiten oder speichern. „Wir speichern nicht!“ trennt diese Sicherheitsebene von unnötiger dauerhafter Besucherprotokollierung durch Website, Anwendung und normale Access-Logs.

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