WordPress: Antispam Bee datensparsam einsetzen
Antispam Bee ist eine Alternative zu externen Kommentar-Spam-Diensten: Das Plugin arbeitet ohne CAPTCHA und sendet laut aktueller Projektdokumentation keine personenbezogenen Kommentardaten an einen Drittanbieter-Dienst.
IP bleibt trotzdem ein Thema
Einige Prüfmethoden können die Besucher-IP verwenden. Die aktuelle Dokumentation weist beispielsweise darauf hin, dass Länderprüfung hinter einem Proxy eine korrekte Client-IP benötigt. Für „Wir speichern nicht!“ deshalb nur die Prüfungen aktivieren, die wirklich gebraucht werden.
WordPress-Kommentar-IP separat entfernen
Antispam Bee ersetzt nicht die Datenschutzkonfiguration des WordPress-Kommentarsystems selbst. Insbesondere muss separat geprüft werden, ob WordPress oder andere Plugins die Kommentar-IP speichern.
Externe Funktionen vermeiden
Optionen, die externe Dienste oder Gravatar-Abfragen einbeziehen, separat bewerten. Ein lokal arbeitender Spamfilter ist nur dann vollständig lokal, wenn die gewählten Zusatzfunktionen nicht wieder Drittanbieter kontaktieren.
Quellen und Kontrolle
Die Anleitung stützt sich auf mehrere aktuelle Quellen. Herstellerangaben werden nicht als Beweis dafür verstanden, dass jede konkrete Installation automatisch datenschutzkonform ist.
Wichtig: IP-Verarbeitung ist nicht IP-Speicherung
Die IP-Adresse wird für die Netzwerkverbindung technisch verarbeitet. Zusätzlich können Hoster, Firewall oder DDoS-Schutz sie zeitlich begrenzt zur Sicherheit verarbeiten oder speichern. „Wir speichern nicht!“ trennt diese Sicherheitsebene von unnötiger dauerhafter Besucherprotokollierung durch Website, Anwendung und normale Access-Logs.