WordPress: Koko Analytics möglichst datensparsam einstellen
Bei Koko Analytics ist „cookielos“ nicht dasselbe wie „ohne Wiedererkennung“. Deshalb ist die gewählte Trackingmethode entscheidend.
Drei Modi
Koko dokumentiert Cookie-Tracking, cookieloses Tracking und einen Modus ohne Visitor Detection. Der cookielose Modus erzeugt einen täglich wechselnden Hash aus IP-Adresse, User-Agent und Secret. IP und User-Agent werden dabei nach Herstellerangabe nicht selbst gespeichert, aber zur Hashbildung verarbeitet.
Für maximale Datenminimierung
Wenn Unique Visitors nicht benötigt werden: Pageview counting only / keine Visitor Detection wählen. Dann werden Seitenaufrufe gezählt, ohne Besucher wiederzuerkennen.
Wenn Unique Visitors benötigt werden
Dann transparent dokumentieren, welche Methode eingesetzt wird. Ein täglich rotierender Hash ist deutlich begrenzter als ein dauerhaftes Profil, bleibt aber eine Form temporärer Wiedererkennung.
Quellen und Kontrolle
Die Anleitung stützt sich auf mehrere aktuelle Quellen. Herstellerangaben werden nicht als Beweis dafür verstanden, dass jede konkrete Installation automatisch datenschutzkonform ist.
Wichtig: IP-Verarbeitung ist nicht IP-Speicherung
Die IP-Adresse wird für die Netzwerkverbindung technisch verarbeitet. Zusätzlich können Hoster, Firewall oder DDoS-Schutz sie zeitlich begrenzt zur Sicherheit verarbeiten oder speichern. „Wir speichern nicht!“ trennt diese Sicherheitsebene von unnötiger dauerhafter Besucherprotokollierung durch Website, Anwendung und normale Access-Logs.